Lieblicher Duft

Dein Herz sehnt sich nach der Natur,
Du willst die Sonne spüren.
Du streifst verträumt durch Wald und Flur,
und lässt vom Duft dich führen.
Dein Sinn erfasste einen Hauch,
fühlst Kindheit in dir steigen.
Und in Erinnerung getaucht,
lässt du dich suchend treiben.
Was ists, das innerlich dich wärmt,
woher die süße Brise?
Was ists, wovon die Seele schwärmt?
Liegts hinter dieser Wiese?
Ein Blumenteppich lockt von dort,
könnt Quell des Duftes sein.
Ein Busch blüht gelb an jenem Ort,
einzig dein Sinn sagt nein.
Der Sprosser singt sein Lied dir lieb,
aus Baumes weißer Krone.
Der Überfluss hier Blüten trieb,
darin der Duft wohl wohne?
Der Odem dieser Blütenpracht
trifft sanft auf dein Gemüt.
Hat ferne Bilder dir gebracht,
die Seele nun erblüht.
Die Schlehe wars, ein stolzer Baum,
wonach dein Geist heut sinnte.
Streifst morgen du hinaus ins Blau
kanns sein die Hyazinthe.

Bettina Zarneckow
Görschberg Lebus

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