Gedanken - eingehegt, bitter bedrängt,
sie kreisen im Rinnen der Zeit.
In immer gleiche Muster gezwängt,
stirbt schleichend Lebendigkeit.
Jedes Wollen wird schal, seine Kraft unterliegt,
jedes Sinnen wird brüchig und vage.
Türmende Last die Seele trübt.
Grau scheinen kommende Tage.
Traurigkeit wird hinter Masken verborgen,
Ungesagtes schweigt still.
Ewiges Echo der eigenen Sorgen,
obwohl das Herz ausgehen will.
Doch stark ist der Mensch, du musst nicht verzagen!
Gib Unvermeidlichem Sinn.
Dann wird die scheinbare Grenze des Lebens
auf einmal ein Neubeginn.
Bettina Zarneckow

Dem Leben an sich ist keine Grenze gesetzt. Danke für das schöne Gedicht, liebe Bettina, und herzliche Grüße, Gisela
LikeGefällt 1 Person
Danke, liebe Gisela und herzliche Grüße zurück. Bettina
LikeGefällt 1 Person
Gefällt mir. Leider werde ich bei Schreibundsprich nicht mehr erkannt. E
LikeGefällt 1 Person
Schade, vielleicht loggst Du Dich einfach nochmal neu ein.
Aber über Deinen Kommentar freue ich mich. B.
LikeLike
Ernsthaft und ermutigend, einfach schön. Das Leben an sich hat keine Grenze schreibt Gisela. Wie hast du es gemeint Bettina?
LikeGefällt 1 Person
Eigentlich interpretiert man sich selbst nicht. Nur so viel: Es ist metaphorisch gemeint. Die „Grenze des Lebens“ steht für das Jammertal, das Tal der Tränen, eine Krise im Leben, die zum Quellgrund werden kann. Danke für Deinen Kommentar.
LikeGefällt 1 Person